ACHTSAMKEIT – HYPE ODER WOHLTAT?

Diesen Beitrag möchten wir mit einem Zitat beginnen, weil es Achtsamkeit für uns auf den Punkt bringt.


„Die Welt ist voller magischer Dinge, die nur darauf warten, dass wir Sinne und Verstand schärfen.“ Eden Pillpotts


Wäre die Welt nicht für jeden Einzelnen schöner, wenn wir in der Lage wären, die vielen Facetten der Schönheit auf dieser Erde zu sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen?


Aber wo soll das Bewusstsein und die Achtsamkeit, die wir dafür benötigen herkommen, wenn wir ständig von unserem Autopiloten durch den Tag geführt werden? Wir handeln häufig unbewusst und sind manchmal erstaunt, wie wir von A nach B gekommen sind oder wo wir die Sonnenbrille abgelegt haben, obwohl wir sie auf dem Kopf tragen.


Unser Autopilot reagiert auf die Vielzahl an Reizen, die täglich auf ein einprasseln. Wenn wir nicht gelernt haben kurz durchzuatmen, die äußeren Reize für einen kleinen Moment auszublenden und bei uns selbst zu sein, kann es durchaus sein, dass wir in stressigen Situationen unangemessen reagieren. Oft genug kommt es vor, dass uns unsere Reaktion leidtut. Wenn wir unseren Autopilot aber wahrnehmen und wieder selbst lenken, lernen wir bedachter zu reagieren.


Um nicht nur in stressigen Situationen angemessen zu reagieren sondern in vielerlei Hinsicht lohnt es sich mit Achtsamkeit auseinander zu setzen. Viele Studien belegen, dass Meditation und Achtsamkeit zu einer Reduktion von Stress, Schmerzen, Depression und mehr führen können. LINK


Achtsamkeit kann ganz einfach praktiziert werden. Man könnte bspw. beim Frühstück den Geschmack und die Temperatur des Kaffees oder Tees wahrnehmen, anstatt gedanklich bereits beim ersten Meeting zu sein. Oder achte beim nächsten Händewaschen auf die Konsistenz und den Duft der Seife und auf den Druck des Wassers, der aus dem Wasserhahn kommt.


Eine weitere Möglichkeit Achtsamkeit zu üben ist Folgende:

Setze dich aufrecht und bequem hin. Entweder auf einem Stuhl oder auf dem Boden. Die Hände können gerne auf den Oberschenkeln ruhen. Für mehr Erdung lege die Handflächen nach unten gerichtet auf den Oberschenkeln ab. Für mehr Offenheit richte die Hände zum Himmel aus. Wenn du dich damit wohlfühlst, schließe gerne die Augen. Atme tief durch die Nase ein und aus und achte auf die Bewegungen in deinem Körper. Wie fühlt sich dein Atem in der Brust oder im Bauchraum an? Kannst du den Atem im oberen Rücken spüren? Spürst du Verspannungen? Versuche nichts zu bewerten oder Erwartungen an dich zu stellen. Atme einige Male tief ein und aus und beende langsam die Übung.

Diese kleine Übung hilft uns den Fokus auf das Innere zu richten und die Welt für einen kleinen Augenblick auszublenden.


Um die Schönheit des Lebens zu erkennen, gibt es viele Methoden. Eine ganz einfache Methode, für die man lediglich einen Stift und leere Blätter braucht, ist das Führen eines Dankbarkeits-Tagebuchs. Man notiert täglich:


> Datum:


> Heute bin ich Dankbar für:



Das Aufschreiben hilft uns, Dinge für die wir dankbar sind, vor Augen zu führen und bewusst zu machen. Und das beginnt bereits ganz früh morgens in dem Augenblick, in dem wir die Augen öffnen. Im weiteren Verlauf des Tages ist es möglicherweise das schöne Wetter, ein gutes Gespräch mit Kollegen oder das man sich die Zeit für eine Sporteinheit genommen hat. Beispiele gibt es wie Sand am Meer. Wer sich gerne von einer App unterstützen lassen möchte kann dies gerne tun. Meine Empfehlung ist die App „Ein guter Plan“. Sie hilft dir bei der täglichen Reflektion und bietet die Möglichkeit ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen.



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